Der neunte Wochenrückblick

Hallo zusammen,

entschuldigt die Verspätung, aber die letzte Woche war einfach so unglaublich, dass ich es nicht vorher geschafft habe.

Die Woche hat nicht sehr spektakulär gestartet, Montag war ich arbeiten und habe die Sonne genoßen, endlich wird es warm hier!

Dienstag war es dann noch wärmer, deshalb bin ich nach der Arbeit mit einer Freundin in die Innenstadt gegangen um die Sonne zu genießen. Hier in Montréal werden im Sommer vor vielen Restaurants kleine Terrassen auf den Bürgersteig gebaut, das ist echt sehr schön, weil man mitten im Geschehen ist und trotzdem das Wetter genießen kann. Wir haben uns dann einfach in den Peel Pub gesetzt und eine Kleinigkeit gegessen.

Mittwoch war dann der 375. Geburtstag von Montréal. Das wurde auch groß gefeiert: Bus und Bahn fahren war für den Tag umsonst und die Busse hatten alle als Anzeige „Bon anniversaire Montréal“ eingeblendet. In Downtown war morgens eine Parade mit dem Premierminister von Kanada, die habe ich aber leider verpasst, weil ich arbeiten war. Abends habe ich mich dann mit Freunden im alten Hafen getroffen, da gab es nämlich eine große Lichtshow an einer Brücke um den Geburtstag zu feiern. Das Wetter an dem Tag war übrigens herrlich, 31 Grad und blauer Himmel den ganzen Tag. Deshalb war es auch abends echt schön einfach durch den Hafen zu laufen, sich die Lichtshow anzusehen oder einfach im Park zu sitzen und ein Eis zu essen.

Ich fand die Lichtshow wirklich schön, aber nicht so beeindruckend wie ich es mir vorgestellt habe. Am Ende gab es dann aber noch ein Feuerwerk, dass war echt schön!

Der Donnerstag war dann noch wärmer, 33 Grad und blauer Himmel, das war dann fast schon etwas zu warm. Das Schöne hier ist, dass es eigentlich immer windig ist, sodass es nicht so drückend und stickig ist. Wir haben uns dann morgens auf den Weg in den alten Hafen gemacht um dort zu frühstücken und die Sonne zu genießen. Abends habe ich mich mit zwei Freundinnen aus Kolumbien auf der Rue Saint-Denis getroffen, wir wollten das tolle Wetter genießen, auch weil eine von den beiden leider diese Woche wieder nach Hause fliegt. Es war einfach toll in der Sonne zu sitzen und die Leute auf der Straße vorbeilaufen zu sehen.

Den Freitag habe ich entspannt angehen lassen und meine Sachen für New York gepackt.

Und dann ging es Samstag Morgen auch endlich los, in die Stadt die niemals schläft! Ich muss sagen, ich bin unglaublich beeindruckt von der Stadt und hatte die ganze Zeit Herzklopfen, weil ich so überwältigt von all den schönen Eindrücken war. Wir sind früh losgefahren, um natürlich möglichst viel Zeit in New York zu verbringen. Gegen 9 Uhr waren wir dann auch an der Grenze und die Kontrolle war einfach schrecklich. Die Beamten waren total unfreundlich, haben uns immer wieder verwarnt (wofür wissen wir gar nicht) und man hatte wirklich Angst, dass man nicht nach Amerika einreisen kann, obwohl man eigentlich nichts falsch gemacht hat.

Aber als wir dann mit dem Bus Richtung New York gefahren sind und kurz vorm Lincoln Tunnel die Skyline von New York sehen konnten, da war die ganze Aufregung vergessen. Das war ein unglaubliches Bild, alle im Bus saßen ganz andächtig da und haben einfach nur die Skyline angeschaut. Das dann noch „New York, New York“ von Frank Sinatra lief, passte natürlich perfekt. Wir sind dann mit unserem Reisebus rein in die Innenstadt gefahren und haben kurz vorm Central Park angehalten. An dem sind wir dann aber erstmal vorbeigegangen und sind auf direktem Weg zum Times Square gegangen. Es ist wirklich beeindruckend dort, überall ist bunte Werbung und unglaublich viele Menschen. Und es stimmt: auf dem Times Square wird es niemals dunkel.

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Nach dem Timessquare sind wir in den Bryant Park gegangen, ein kleiner ruhiger Park mitten in der Stadt. Ein paar Minuten von dem Park ist auch die Central Station, in der auch die Magnolia Bakery ist, eine sehr bekannte Bäckerei. Wir haben dort einen Käsekuchen gekauft und sind dann wieder in den Bryant Park gegangen. Da haben wir dann auch den Abend ausklingen lassen und einfach die ganze Atmosphäre genossen.

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Sonntagmorgen ging es dann los Richtung Hafen, wir haben nämlich eine Bootstour zu Ellis Island und der Freiheitsstatue gemacht. Einfach toll! Wir sind an der Skyline von New York vorbeigefahren und das sieht vom Wasser nochmal spannender aus.

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Auf Ellis Island hatten wir leider nur 25 Minuten, es war aber echt schön dort. Man konnte durch die Gebäude gehen, wo die Leute früher angekommen sind oder einfach New York anschauen. Und wir hatten wieder ganz tolles Wetter, deshalb war es natürlich umso schöner. Danach sind wir dann zur Freiheitsstatue gefahren und ich muss sagen, sie ist genauso wie man es sich vorstellt. Unglaublich groß und beeindruckend. Als ich sie das erste Mal in voller Größe gesehen habe, hab ich Gänsehaut bekommen, weil es wirklich überwältigend ist.

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Nach der Freiheitsstatue sind wir dann zurück nach New York gefahren und zur Wall Street gelaufen. Die Wall Street war das Einzige in New York was mich enttäuscht hat, ich fand die Straße hat sich nicht wirklich von den andere Straßen abgehoben. Natürlich war sie sehr schön, aber für mich nicht wirklich besonders. Vielleicht lag das aber auch daran, dass es Sonntag war und natürlich nicht so viel los war. Danach sind wir zum World Trade Center gegangen. Ich habe keine Fotos davon gemacht, weil es mir falsch vorkam dort Fotos zumachen, ich finde aber, dass es sehr schön gemacht ist. Ich denke es ist eine würdige Erinnerung an 9/11.

Wir wollten dann eine Lunchpause machen und haben uns auf den Weg zum Chelsea Market gemacht. Ein bekannter Markt, auf dem man Spezialitäten aus allen Ländern dieser Welt kaufen kann. Und es scheint auch sehr beliebt bei Hochzeitspaaren zu sein, wir haben einige Paare dort gesehen, die Fotos gemacht haben. Auf dem Dach der Markthalle ist ein Park von dem man über die Stadt schauen kann, sehr schön!

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Und dann ging es nochmal in den Central Park, der hat mir sehr gut gefallen. An vielen Stellen ist es dort ganz ruhig und trotzdem sieht man fast überall Hochhäuser hinter den Bäumen hervorragen. Ich kann mir vorstellen wenn man in New York ist, ist dort ein schöner Platz um zur Ruhe zu kommen. Wir hatten dort aber leider nicht so viel Zeit und haben dann einfach kurz dort entspannt.

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Danach ging es dann zum Rockefellercenter, wir wollten bei Sonnenuntergang auf dem Dach sein um die Stadt in diesem besonderen Moment zu sehen. Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte um die Situation zu beschreiben, es war einfach wunderschön und ganz besonders.

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Dann war unser zweiter Tag in New York auch fast schon vorbei. Wir sind nochmal auf den Times Square gegangen und haben in einem typisch amerikanischen Diner zu Abend gegessen – nix besonders, aber muss man ja auch machen, oder?

Den letzten Tag haben wir dann in einem sehr großen Outlet verbracht. Ich fand es sehr schade, dass sich unser Tourguide dafür entschieden hat ins Outlet zu fahren und nicht noch einmal New York zu sehen. Viel über das Outlet kann ich auch nicht sagen, wir sind kurz herum geschlendert und sind dann auch wieder nach Montréal gefahren. Und hier an der Grenze waren sie dann natürlich total nett. Typisch kanadisch würde ich sagen.

Zusammenfassend war das echt eine der schönsten Wochen hier in Kanada, weil einfach so viele schöne Sachen passiert sind. Ich weiß nicht, wie oft ich die Wörter „beeindruckend“ oder „überwältigend“ benutzt habe um New York zu beschreiben, aber genauso war es dort eben auch. Und ich möchte umbedingt nochmal hin. Mir mehr Zeit nehmen um besondere Orte zu genießen. Trotzdem war es auch echt dieses Mal echt toll!

Nächste Woche wird nicht so spannend, aber bestimmt trotzdem schön. Bis dann!

 

 

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4 Gedanken zu “Der neunte Wochenrückblick

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