Der zweite Wochenrückblick

Hallo zu meinem zweiten Wochenrückblick!

Verzeiht mir bitte die Verspätung aber mein Wochenende war sehr busy und ich habe es leider nicht vorher geschafft.

Die letzte Woche hat sehr ruhig begonnen. Montag und Dienstag war es sehr kalt und wechselhaft, besonders am Dienstag musste ich ordentlich aufpassen, es war total glatt auf den Straßen. Die Kanadier hier lassen sich von sowas aber überhaupt nicht beeindrucken, die Leute sind alle trotzdem mit dem Auto gefahren. In Deutschland hätte es einen Totalausfall gegeben.

Mittwoch ist das Wetter aber besser geworden, es hat sich fast wie Frühling angefühlt. Morgens war es noch sehr grau und regnerisch, mittags hat es sich dann aber gebessert und die Sonne ist rausgekommen. Nach der Schule habe ich noch einen Spaziergang durch den Hafen von Montréal gemacht. Dieser Teil von Montréal ist wirklich beeindrucken, die Häuser im Hafen sind sehr alt, aber sehr schön!

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Ich habe mich total gut gefühlt, weil es so schön „warm“ war und die Sonne geschienen hat. Nach den letzten grauen Tagen hat das wirklich gut getan. Viele Kanadier machen übrigens im Winter viel Sport und nehmen Vitamin D, damit sie der lange/kalte/graue Winter nicht so runterzieht.

Am Donnerstag war ich dann im „Espace pour la vie“, im Planetarium hier in Montréal. Wir haben uns dort zwei Filme angeschaut, die in die Kuppel projiziert wurden. Es ging um die Planeten und wie es wäre für einen Tag auf dem Mars zu sein. Außerdem gab es eine Ausstellung vieler alter Meteoriten, die hier in Kanada gefunden wurden. Die Ausstellung fand ich nicht so spannend, für Kinder ist sie aber sehr schön gemacht. Das Planetarium muss man nicht umbedingt besuchen, es ist aber auch keine Zeitverschwendung!

Freitags habe ich nur kurz Schule und deshalb nachmittags Zeit um die Stadt zu erkunden. Diesen Freitag hab ich den Nachmittag genutzt um mit meiner Familie zu skypen. Abends ging es dann mit ein paar Leuten aus der Schule nach Downtown. Wir wollten uns eigentlich das „Montréal en Lumière“  ansehen, aber es war uns viel zu kalt und deshalb sind wir in das „Les 3 Brasseurs“ gegangen, um uns wieder aufzuwärmen. Das Restaurant ist sehr urig, eine alte Kneipe in der man gut ein echtes Montréaler Bier trinken kann. Wenn ihr mal hier seid, würde ich euch einen Besuch dort empfehlen!

Das Wochenende war dann – wie auch letzte Woche – das Highlight der Woche. Samstag morgen ging es mit dem Bus nach Niagara Falls. Es war eine lange Fahrt (knapp 7 Stunden), aber wir haben wirklich tolle Sachen gesehen. Auf der Fahrt sind wir an den 1.000 Inseln im Lake Ontario vorbeigefahren. Tatsächlich sind es aber mehr als 1.000 Inseln. Die Inseln können Privatpersonen kaufen und sich dann ein Haus darauf bauen und dort im Sommer Urlaub machen. Echt schön!

Gegen 16 Uhr sind wir dann endlich in Niagara Falls angekommen und ich muss sagen ich bin sofort beeindruckt gewesen. Die Niagara Fälle sind der Hammer. Total beeindruckend, aber anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich dachte immer die Niagara Fälle wären in der Natur, einige Minuten von der Stadt entfernt. Tatsächlich sind sie aber mitten in der Stadt Niagara Falls,  auf der einen Seite Kanada – auf der anderen Seite Amerika. Wenn man also an den Niagara Fällen steht, hat man eine sehr bunte Stadt hinter sich, unser Reiseleiter hat erzählt, die Stadt würde Las Vegas ähneln. Nachdem wir uns kurz im Hotel frisch gemacht haben, haben wir uns auf den Weg ins Hard Rock Cafe gemacht und dort zu Abend gegessen. Und dann sind wir nochmal zu den Niagara Fällen gegangen. Wahnsinn in der Nacht! Die Fälle werden in verschiedenen Farben angestrahlt, mal sind die Farben einzeln, dann gibt es Farbverläufe oder zwei Farben zusammen.

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Ich denke diese Bilder werde ich nie vergessen, es war wirklich eindrucksvoll!

Den Sonntag haben wir auch sehr früh gestartet, um 9 Uhr ging es los nach Toronto. Die Stadt besteht fast nur aus großen modernen Häusern, genauso stelle ich mir auch New York vor.

Wir haben es sogar auf den CN-Tower geschafft. Sehr kalt, aber es hat sich gelohnt. Die Aussicht über die Stadt war der Hammer, man konnte meilenweit sehen und es gab Hochhäuser soweit das Auge reicht.  Und ich habe mich sogar auf den „Glasfloor“ getraut.

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Leider hatten wir nicht so viel Zeit in Toronto, aber das was ich von der Stadt gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen. Die Hochhäuser sind sehr beeindruckend und die Straßen sind sehr breit und man fühlt sich nicht so sehr beengt. Wir sind dann Nachmittags zurück gefahren, sehr kaputt aber glücklich.

Das wars von meiner zweiten Woche in Kanada, die nächste Woche wird wahrscheinlich ruhiger. Im Moment ist hier ein ordentlicher Schneesturm, deshalb kann ich keine großartigen Ausflüge machen!

Bis nächste Woche – dann auch wieder pünktlich!

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3 Gedanken zu “Der zweite Wochenrückblick

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